Heilige Beichte

„Manche sagen: „Ich habe zu viel Böses getan. Der liebe Gott kann mir nicht verzeihen." Das ist eine grobe Lästerung. Es bedeutet, der Barmherzigkeit Gottes eine Grenze zu setzen. Sie hat aber keine: sie ist grenzenlos. Daran dürfen wir nicht zweifeln!“ Pfarrer von Ars.


Als Christus dieses Sakrament eingesetzt hat, befähigte er seine Apostel, Sünden zu vergeben, mit den Worten: "Empfanget den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden nachlasset, dem sind sie nachgelassen; wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten." (Joh 20, 22 f)


Im Sakrament der Buße bekennt sich der Mensch zu seinem Fehlverhalten und Sünden, die er begangen hat und übernimmt die Verantwortung für sie. Dadurch öffnet er sich neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche und ermöglicht sich so eine neue Zukunft. Indem der Priester die Absolutionsformel spricht, wird der Einzelne mit Gott versöhnt.


Gelegenheit zur Beichte ist in Sankt Martin jeden Freitag von 18 Uhr bis 19 Uhr sowie nach Absprache mit dem Pfarrer. Vor Ostern und Weihnachten gibt es spezielle Gelegenheiten zur Beichte bei auswärtigen Beichtvätern.