Kirchenvorstand

Zu vielfältig sind die Aufgaben und Entscheidungen bei einer Gemeindeleitung, sodass das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) und die Deutsche Bischofskonferenz dem Pfarrer den Kirchenvorstand (KV) und den Pfarrgemeinderat (PGR) zur Seite gestellt haben. Der Kirchenvorstand ist dabei die körperliche Vertretung der juristischen Person "Kirchengemeinde" und das höchste Gremium einer Pfarrei. In unserem Erzbistum wird der Kirchenvorstand von den Gemeindemitgliedern direkt gewählt. Zu den Aufgaben des Kirchenvorstands gehören unter anderem die Vermögensverwaltung der Gemeinde sowie die Genehmigung des jährlichen Haushaltsplanes der Pfarrei. Auch ist er zuständig für Gebäude-, Grundstücks- und Personalangelegenheiten.


Die Einzelheiten sind im Kirchlichen Vermögensverwaltungsgesetz geregelt.

Der Kirchenvorstand besteht aus 8 gewählten Mitgliedern, die für 8 Jahre gewählt werden, sowie dem Pfarrer. Alle vier Jahre wird die Hälfte der Mitglieder neu gewählt. Die letzte Wahl war im Jahr 2015.